MMG ABC
Kommunikation: stellt die Verbindung mit anderen Personen oder mit anderen Medien da. Sie dient dem Austausch, Umsetzung von Vorhaben oder der Präsentation. Kommunikation findet sowohl verbal als auch nonverbal statt, wobei 80% der Kommunikation über die vernachlässigte unbewusste Ebene stattfinden. Das darf sich ändern. Kommunikation ist essentiell, um persönliche sowie gemeinsame Vorhaben, Ziele und Visionen zu realisieren. Die Art und Weise der Kommunikation spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Nachhaltig: das Modell der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften (unter Berücksichtigung der Ökologie, Ökonomie und soziales Verhalten)erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann. Diese Beschreibung trifft auf das MMG Modell zu.
Passion: mit Leidenschaft das zu Machen was Spaß, Freude macht und in voller Übereinstimmung ist mit der eigenen Lebensbestimmung. Auch mit voller Zuversicht und mit voller Engagement den eigenen Weg als authentischer Führungskraft zu gehen.
Persönlichkeitsentwicklung: bezieht sich auf jede Entwicklung, jeden Fortschritt der gemacht wird, der die eigene Persönlichkeit in seiner Beschaffenheit stärkt, ohne von außen aufgezwungen zu werden oder übergestülpt zu wirken. Sie dient der Stärkung der eigenen Identität, des wahren „Ich’s“, verleiht Bodenständigkeit und kann zu einem wertvollen alltäglichen Ritual werden, falls die Öffnungsbereitschaft dazu besteht.
Sinnhaftigkeit: Trendforscher weisen aktuell in Studien darauf hin, dass Menschen immer mehr auf die Suche nach der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und Wahrhaftigkeit ihres Lebens gehen. Menschen in Unternehmen wollen zukünftig wissen, warum Sie etwas tun und was für einen Sinn ihre Tätigkeit, über das materialistische und wirtschaftliche hinaus, hat. Sie wollen verstehen, warum Sie für ein Unternehmen arbeiten, welche Werte Führungskräfte beherzigen und was Sie mit Ihrem Einsatz für das Gesamtwohl bewirken können. Leistungsstarke Mitarbeiter der Zukunft werden bevorzugt für die Unternehmen arbeiten, die den wahrhaftigen Sinn der Arbeit glaubhaft und nachhaltig vermitteln.
Unternehmenskultur: beschreibt die Entstehung, Entwicklung und den Einfluss kultureller Aspekte innerhalb von Organisationen. Die Unternehmenskultur wirkt auf alle Bereiche des Managements (Entscheidungsfindung, Beziehungen zu Kollegen, Kunden und Lieferanten, Kommunikation usw.). Jede Aktivität in einer Organisation ist durch ihre Kultur gefärbt und beeinflusst. Eine Unternehmenskultur wird nicht vorgeschrieben, sie wird gelebt. Sie ist geprägt vom alltäglichen Handelns eines Unternehmens und ist die wesentliche Voraussetzung für die Steuerung der Aktivitäten und die interne, aber auch externe Unternehmenskommunikation. Das Verständnis der Unternehmenskultur erlaubt es den Mitgliedern ihre Ziele besser verwirklichen zu können; und den Außenstehenden, das Unternehmen besser zu verstehen und zu erleben.
Verankerung: steht für die Fundierung der Grundlagen, die einer Persönlichkeit ausmacht. Für das „Sturmfest machen“ der eigenen oder gemeinsamen Werte, für die Verinnerlichung eines persönlichen oder gemeinsamen Ziels, egal was kommt. Verankerung deutet auf eine Fundierung hin, die sicherstellt, dass das was wesentlich ist, immer abrufbereit steht. Verankerung beugt Manipulation und Missbrauch vor.
Vision: Tief in uns gibt es Wünsche und Sehnsüchte, die danach verlangen gelebt und umgesetzt zu werden. Darüber hinaus gibt es übergeordnete hochgesteckte Ziele, in denen sich die Wünsche und Sehnsüchte wieder finden. Interessanterweise deuten aktuelle Ergebnisse daraufhin, dass eine wirksame nachhaltige erfüllende Vision keine materiellen sondern nur immateriellen Werte beinhaltet und in vielen Fällen einen hohen ethischen Inhalt hat (z.B. die Welt, in der wir leben und arbeiten, freudiger zu gestalten). Wahrhafte innere Visionen erfüllen die Suche nach dem Sinn des (Arbeits-)Lebens, sind sehr kraftvoll und zukunftweisend in Zeiten der Krise oder des Wohlstandes.
Vorbildfunktion: eine Funktion oder Aktivität, die etwas Besonderes vorzuweisen hat. Anerkennung und Respekt von Kollegen, von Mitarbeitern, vom Unternehmen oder vom Markt einfordert. Eine besondere Stellung, die zum Nachfolgen, zum Mitmachen auffordert. Eine Funktion mit einem wohltuenden Wiedererkennungswert.
Vorleben (oder gelebt werden): anstatt vorschreiben, bedeutet Vorleben die wahre Verinnerlichung, als gutes Beispiel voranzugehen und zu zeigen, dass man 100% dahinter steht. Das macht glaubwürdig, ist authentisch und wirkt auf alle Menschen und Kollegen in Ihrer Umgebung überzeugend.
Werte: sind eine Definition für die wir einstehen, bevorzugt auch für das, was wir tagtäglich tun, sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben. Werte stehen vor allem für die Art und Weise wie wir etwas tun und mit welchem Zweck, Ziel oder Hintergedanken. Die Bedeutung der Werte werden heutzutage wieder viel diskutiert, jedoch nur eine Verinnerlichung der Bedeutung, der Wirkungskraft und der Verankerung, sprich das Vorleben der Werte, schenkt ein werteorientiertes Auftreten, Vertrauen und Glaubenswürdigkeit. Um einige Beispiele von Werten zu nennen: offene Kommunikation, Loyalität, Integrität, Authentizität, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vertrauen etc.
Zukunftweisend: ist ein Modell, das nicht nur einen Wert für heute darstellt, sondern auch für die darauf kommenden Jahre, sprich Jahrzehnte. Zukunftweisende Modelle sind dynamisch, passen sich ihrer Umgebung an, sind geprägt von Visionen, lassen sich gut implementieren und bieten bedeutende kurz-, mittel- und langfristige strategische Vorteile für Mensch und Unternehmen.
Ausgeglichenheit: ist insbesondere für Menschen, die eine herausragende Vorbildfunktion inne haben, erstrebenswert. Dazu zählen in Unternehmen beispielsweise Führungskräfte, Geschäftsführer und Vorstände, ganz besonders in den Bereichen, die viel Außenkontakt pflegen wie Vertrieb, Kundenservice, Projektmanagement und Marketing. Über den aktuellen Begriff „Work-Life-Balance“ hinaus wird Ausgeglichenheit mit einer ausgewogenen Balance zwischen Körper, Geist und Seele verstanden. Die emotionale Ausgeglichenheit bildet die wesentlichste Grundlage für die persönliche Authentizität.
Authentizität: bedeutet Echtheit im Sinn „als Original“ befunden. Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, dass das Handeln einer Person nicht durch externe Einflüsse bestimmt wird, sondern aus der Person selbst stammt. Gruppenzwang und Manipulation beispielsweise unterwandern persönliche Authentizität. Eine als authentisch bezeichnete Person wirkt besonders echt, das heißt, sie vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbogen, ungekünstelt wahrgenommen wird. Menschen die authentisch sind, strahlen emotionale Ausgeglichenheit aus und sind wertvolle vorbildliche Mitarbeiter für ein Unternehmen.
Corporate Compliance: in der betriebswirtschaftlichen Fachsprache wird der Begriff Compliance verwendet, um die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien, aber auch freiwilligen Kodizes, in Unternehmen zu bezeichnen. Im Deutschen kann, von Regelüberwachung oder einfach Überwachung gesprochen werden. Die Sicherstellung von Compliance/Regelüberwachung in Unternehmen können organisatorische Maßnahmen stützen. Daneben gilt Compliance/Überwachung als ein bedeutendes Element der ordnungsgemäßen Unternehmensführung (Corporate Governance).
Corporate Governance: ("gutes Benehmen für Unternehmen" oder "der Knigge für Unternehmen") beschäftigt sich mit dem Setzen und Einhalten von Verhaltensregeln, die für Mitarbeiter von Unternehmen oder das Unternehmen selbst gelten. Je nachdem, wer die Richtlinie setzt, steht sie in einem Gesetz, im Unternehmensleitbild, in Weisungen, Absichtserklärungen oder ist beispielsweise als Usus möglicherweise gar nicht schriftlich fixiert. Corporate-Governance-Richtlinien können sowohl verpflichtend als auch als unverbindlich ausgestaltet sein. Bei letzterem ist die Einhaltung dann gern gesehen. Corporate Governance hat für börsennotierte Unternehmen die größte Bedeutung.
Corporate Social Responsibilty: der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. Unternehmenssozialverantwortung, auch unternehmerische Sozialverantwortung, umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. Es steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchsgruppen.
Eigenverantwortung: Eigenverantwortung ist einer der Grundlagen des MMG Modells. Es steht für Initiative, für das Einzustehen, was einem widerfährt. Es steht für das eigene Schicksal, sprich das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es steht für eine Bewusstseinsänderung, für einen Neuanfang.
Emotionale Bindung: ist die Beziehung zwischen Mensch und Unternehmen, die klassifiziert wird in drei Gruppen: emotional und damit engagiert oder eng verbunden (nur 12% laut Gallup 2007), neutral oder gleichgültig und resignierend, von weniger produktiv bis blockierend (33% der Mitarbeiter haben bereits innerlich gekündigt, laut einer Gallup und einer DGB Studie – beide 2007). Eine gute oder starke emotionale Bindung, fördert das Engagement und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter(innen).
Erfolg: Das Feiern einer abgeschlossen Aktivität oder das Erreichen eines Ziels, dass nach gemeinsamer oder Einzelanstrengung erreicht wurde. Erfolg bedeutet gemeinsame Freude (nicht auf Kosten anderer). Erfolg erlebt man gemeinsam oder wird mit anderen geteilt. Erfolg steht auch für das Erreichen eines Zwischenschritts einer persönlichen oder gemeinsamen Vision
Erfüllung: die Menschen sehnen sich nach Anerkennung und Erfüllung, nach wahrgenommen werden und einer inneren Gewissheit, dass das was Sie gerade tun einen übergeordneten Sinn hat, ein Zweck erfüllt von dem Sie selbst und anderen nachhaltig und auf Dauer profitieren.
Freude: Ausdruck von erheiternden Emotionen, von Gefühlen, die mit Glück, innerlichem Wohlbefinden und von äußerlichen Erscheinungen begleitet werden wie z.B. schmunzeln oder lachen. Freude hat einen lebenswichtigen Stellungswert und verdient es so häufig wie möglich erlebt zu werden, d.h. sowohl beruflich als auch privat. Freude ist ein Lebenselixier, das ohne Bedenkzettel oder Nebenwirkungen in großen Mengen verabreicht werden darf und wird nur übertroffen von geteilter Freude, denn „geteilte Freude ist doppelte Freude“ .
Führungskultur: ist die Art und Weise wie Führungskräfte ihre Funktion als Verantwortlicher für eine Gruppe von Mitarbeiter und deren Steuerung tagtäglich umsetzen und vor allem leben. Sie dient dem Zweck, die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter miteinander zu vereinen. In manchen Unternehmen wird sie in Unternehmens- Führungsgrundsätzen, Führungsrichtlinien oder ähnlichen Dokumenten festgelegt. Führungskultur ist der Unternehmenskultur stark angelehnt und auch sie wird gelebt und nicht vorgeschrieben.
Ganzheitlich: bedeutet alles umfassend, alles berücksichtigend und bezieht sich auf Ziele, Modelle und Vorhaben. Ganzheitlich steht auch für das Wesentliche, für das was nicht offensichtlich, jedoch essentiell ist, um zum Ziel zu gelangen. Ganzheitlich bedeutet auch über den Tellerrand hinaus zu schauen, denn alles steht miteinander in Verbindung und da lohnt es sich, sich auf alle Eventualitäten einzulassen.